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Autogenes Training, das vergessene Juwel

Was das Autogene Training gemeinsam hat mit Zen und mit Qigong.

Das Autogene Training hat in spirituellen Kreisen keinen allzu guten Ruf.  Es wird ihm z.B. nachgesagt, es sei nur eine psycho-vegetative Methode zur Resonanzdämpfung.
Die meisten Kritiker (und leider auch viele Befürworter) beurteilen das Autogene Training nur nach den ersten beiden Übungen. Wenn man nur diese beiden Übungen betrachtet, dann mag man mit dieser Kritik Recht haben.
Beim Autogenen Training denkt man sich zuerst folgende Suggestionen: „Meine Arme sind schwer“ und danach „meine Arme sind warm“.
Im Gegensatz zu asiatischen Meditationen, bei denen man meist alles passiv geschehen läßt ohne einzugreifen, wird hier aktiv und gezielt ein bestimmter Zustand des Nervensystems angestrebt. Dieser Zustand ist sehr eng mit Entspannung verknüpft.
Der Erfinder des Autogenen Trainings, der deutsche Arzt Prof. Schultz, hat mit diesen Anfangsübungen die Besonderheit des westlichen Denkens angesprochen, nämlich das aktive, gezielte und zweckorientierte Tun. Damit ist das Autogene Training aber nicht erschöpft, denn hier wird nur der „Affengeist“ ausgetrickst. Diese Übungen führen in eine leichte Entspannung und direkt danach geht es zur Atemübung weiter, bei der der Atem beobachtet wird, ohne ihn dabei gezielt zu verändern. Diese kommt in ihrer Essenz dem Zen und dem Vipassana gleich.
Ohne daß es der Betreffende merkt, wird er von einer westlichen, aktiven Geisteshaltung zu einer passiven, beobachtenden und geschehen-lassenden Geisteshaltung geführt.
Die Formulierungen wie „mein Atem geht ganz ruhig“  scheinen aber ganz anders als die Zen-Meditation (zazen) oder Vipassana zu sein. Man könnte argumentieren, daß der Atem hier gezielt beeinflußt würde. Die „besseren“ Methoden würden ja nur den Atem beobachten, ihn aber auf keinen Fall verlangsamen oder sonst wie verändern.
Aus medizinischer Sicht kann man sagen, daß das nicht stimmig ist, denn sobald man seinen Atem beobachtet, verlangsamt er sich ganz von alleine. Beeinflußt wird er also so oder so, und ob ich dabei nun denke „Ich atme ein – ich atme aus“ oder „mein Atem geht ganz ruhig“ ist dabei einerlei! Der Atem wird in beiden Fällen langsamer und ruhiger.
Beim klassischen Autogenen Training  wird übrigens die Suggestion „ mein Atem geht ganz ruhig“ benutzt mit der Anweisung, den Atem nicht gezielt und absichtlich zu verlangsamen.
Zum Schluß werden mit den Formeln „mein Bauch ist strömend warm“, „mein Herz schlägt ruhig und regelmäßig“ und „meine Stirn ist angenehm kühl“ die 3 großen Energieräume des Körpers angesprochen, wie man sie auch aus dem Taiji und dem Qi Gong kennt. Diesen drei Energieräumen sind die 3 Dantien als Zentren zugeordnet, deren Lagen mit den Fokussierungspunkten der letzten drei Übungen fast übereinstimmen.
Das Autogene Training enthält also Elemente des Taiji, des Qi Gong und der asiatischen Meditationen wie zazen und Vipassana, ergänzt um 2 „Vorlauferhitzer“, die nebenbei eine gute, angenehme Erdung bewirken. Das Autogene Training kann also soooo schlecht, wie es die „Verkäufer“ anderer Methoden gerne darstellen, nicht sein.

Von meinem alten Blog hier das Beste:

Warum darf Buddha nicht Meditationslehrer werden? Warum darf er nicht MBSR unterrichten?
Hier ein fiktives Vorstellungsgespräch von Buddha; er wird abgelehnt!
(Vorsicht: Satire!)

www.raab-qigong.blogspot.com 

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